Unsere Hasenvilla!!!

Unser großer Stall!! Wir möchten auf jeden Fall mit unserer Zucht weiter machen und da haben die vorhandenen drei Boxen einfach nicht mehr gereicht. Da wir mit der Konstruktion des Stalles sehr zufrieden sind haben wir den gleichen Stall noch mal spiegelverkehrt daneben gebaut.
Den Zwischenraum haben wir überdacht und hier stehen nun die Futtertonnen und ein Regal worauf die Futtertröge abgestellt werden können.
Der Belag in den einzelnen Boxen hat sich zwischenzeitlich auch verändert.
Die Teichfolie hat zwar durchaus ihre Dienste getan und bietet sich für einen einzelnen Stall als kostengünstige Unterlage an, aber wir wollten nun doch lieber eine etwas pflegeleichtere Variante haben. Übers Internet habe ich einen Kunststoffhersteller ausfindig gemacht, bei dem ich nun passgenaue Kunstoffwannen bestellt habe.

Das ist zwar nicht so günstig aber wesentlich leichter in der Reinigung, da die Wannen komplett aus dem Stall herausgeholt und mit Wasser ausgewaschen werden können.

In die Wannen habe ich Fliesen (mit der Unterseite nach oben) gelegt. Das hat den positiven Nebeneffekt, dass sich die Tiere die Krallen abnutzen und im Sommer liegen sie sehr gerne auf der kühlen Ton/Terratkottabeschichtung. Im Winter bekommen sie natürlich warmen Einstreu darauf verteilt. Die Köttelchen fege ich täglich zusammen und reinige nur die Toilette.
Die einzelnen Boxen sind ca. 80 x 120 cm gross. Ich denke, das ist eine durchaus annehmbare Grösse.
Die Innenwände sind mit unbehandeltem Nut- und Federholz verkleidet. Dann kommt eine Styrophor-Schicht und von aussen das gleiche Holz, nur diesmal gestrichen, damit es auch wetterbeständig ist.

Die abgesicherte Treppe.
Da wir drei Etagen übereinander haben, standen wir nun vor dem Problem, wie unsere süßen selbständig in den Stall und wieder raus gelangen. Nach langen Überlegungen und drei verschiedenen Proberampen haben wir uns für eine seitlich angebrachte Treppe entschieden. Wir mussten das zwar erst etwas üben aber mittlerweile klappt es ganz toll. So können die Tiere auch wenn sie tagsüber im Freilauf sind alleine in den Stall um an Wasser, Futter und die Toilette zu kommen. So bleibt auch der Freilauf, der ja auch von den Kinder mitbenutzt wird, recht sauber.
Damit die Tiere nicht von der Treppe runter fallen können ist seitlich eine Gitterabtrennung angebracht.
Der gesamte Freilauf

Wir hatten erst ein Gehege von einen mal zwei Meter gebaut. Dieses war oben mit einer Art Gardine abgedeckt. Leider ist unser Finchen aus diesem Pirk ausgebüxt. Sie ist den 1 Meter hohen Zaun wie eine Leiter raufgeklettert, hat die Gardine weggedrückt und war dann draussen.
Wir haben nicht schlecht geguckt.

So ist dann die Idee entstanden, den ganzen Bereich zwischen unserem und dem Nachbarhaus einzuzäunen. Die Kaninchen haben mehr Auslauf und die Kinder können auch besser mit ihnen spielen. Ausserdem können wir die Tiere sehr schön beobachten, wenn wir aus dem Wohnzimmerfenster gucken.
Der ganze Freilauf ist nun ungefähr 40 qm groß und kann von uns mit einem Gitterzaun unterteilt werden.
Die Tiere fühlen sich dort sehr wohl und warten jeden Tag sehnsüchtig an der Schiebetüre, damit diese endlich geöffnet wird.

Eine genau Beschreibung des Freigeheges mit den unterschiedlich gestalteten Bereichen findet Ihr unter Freigehege


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