Wir möchten auf jeden Fall mit unserer Zucht weiter machen und da haben die vorhandenen
drei Boxen einfach nicht mehr gereicht. Da wir mit der Konstruktion des Stalles sehr zufrieden sind haben wir den gleichen Stall noch mal spiegelverkehrt daneben gebaut. Das ist zwar nicht so günstig aber wesentlich leichter in der Reinigung, da die Wannen komplett aus dem Stall herausgeholt und mit Wasser ausgewaschen werden können.
In die Wannen habe ich Fliesen (mit der Unterseite nach oben) gelegt. Das hat den positiven Nebeneffekt, dass sich die Tiere die Krallen abnutzen und im Sommer liegen sie sehr gerne auf der kühlen Ton/Terratkottabeschichtung. Im Winter bekommen sie natürlich warmen Einstreu darauf verteilt.
Die Köttelchen fege ich täglich zusammen und reinige nur die Toilette.
Die einzelnen Boxen sind ca. 80 x 120 cm gross. Ich denke, das ist eine durchaus annehmbare
Grösse.
Die Innenwände sind mit unbehandeltem Nut- und Federholz verkleidet. Dann kommt eine
Styrophor-Schicht und von aussen das gleiche Holz, nur diesmal gestrichen, damit es auch
wetterbeständig ist.

Da wir drei Etagen übereinander haben, standen wir nun vor dem Problem, wie unsere süßen
selbständig in den Stall und wieder raus gelangen. Nach langen Überlegungen und drei
verschiedenen Proberampen haben wir uns für eine seitlich angebrachte Treppe entschieden.
Wir mussten das zwar erst etwas üben aber mittlerweile klappt es ganz toll. So können die
Tiere auch wenn sie tagsüber im Freilauf sind alleine in den Stall um an Wasser, Futter
und die Toilette zu kommen. So bleibt auch der Freilauf, der ja auch von den Kinder mitbenutzt
wird, recht sauber.
Damit die Tiere nicht von der Treppe runter fallen können ist seitlich eine Gitterabtrennung
angebracht.
Wir hatten erst ein Gehege von einen mal zwei Meter gebaut. Dieses war oben mit einer Art Gardine
abgedeckt. Leider ist unser Finchen aus diesem Pirk ausgebüxt. Sie ist den 1 Meter
hohen Zaun wie eine Leiter raufgeklettert, hat die Gardine weggedrückt und war dann draussen.
Wir haben nicht schlecht geguckt.
So ist dann die Idee entstanden, den ganzen Bereich zwischen unserem und dem Nachbarhaus einzuzäunen. Die Kaninchen haben mehr
Auslauf und die Kinder können auch besser mit ihnen spielen. Ausserdem können wir die
Tiere sehr schön beobachten, wenn wir aus dem Wohnzimmerfenster gucken.
Der ganze Freilauf ist nun ungefähr 40 qm groß und kann von uns mit einem Gitterzaun unterteilt werden.
Die Tiere fühlen sich dort sehr wohl und
warten jeden Tag sehnsüchtig an der Schiebetüre, damit diese endlich geöffnet wird.
Eine genau Beschreibung des Freigeheges mit den unterschiedlich gestalteten Bereichen findet Ihr unter Freigehege